Fühlbeutel mit bekannten Gegenständen
Beschreibt zwei Eigenschaften, bevor ein Gegenstand aus drei bekannten Möglichkeiten benannt wird.
Vorbereiten
Zeigt alle drei Gegenstände. Entfernt scharfe Kanten, Kleinteile, Lebensmittel, reizende Düfte und Zerbrechliches. Eine erwachsene Person legt nur einen Gegenstand in den weit offenen Beutel und hält ihn unter Schulterhöhe. Keine Augenbinde und niemals den Kopf in den Beutel stecken.
Spielen
Ein freiwilliges Kind ertastet mit einer Hand oder unter einem Tuch auf dem Tisch. Vor dem Namen nennt es zwei Eigenschaften: hart/weich, gebogen/flach, glatt/strukturiert. Andere wählen aus den drei vorher gezeigten Dingen; danach wird aufgedeckt. Zuschauen oder Zuhören ist eine gleichwertige Wahl.
Beispiel und Ende
Ein Löffel kann einen festen Griff und eine gebogene Vertiefung haben; ein Tuch ist etwa weich und faltbar. Prüft eure echten Gegenstände: Das sind keine vorgeschriebenen eindeutigen Lösungen. Nach drei Aufdeckungen wechseln oder enden die Rollen; besprecht einen hilfreichen Hinweis, ohne Zeitpunkte zu vergeben.
Anpassen
Bei 30 Kindern: sechs Fünfergruppen, aber nur so viele Fühlstationen, wie Erwachsene sicher begleiten können. Bilder, Gesten und Pausen sind möglich; Berührungsablehnung respektieren und Dinge passend reinigen. Ein sauberer Kissenbezug und bekannte Dinge reichen. Drucken liefert weder die Gegenstände noch die Bereitschaft, sie anzufassen.
Druckmaterial
A4 oder Letter wählen, Druckvorschau bei 100 %, Browser-Kopf- und Fußzeilen ausschalten. Teilnehmerblätter und Lösung für Erwachsene getrennt halten. Manuelle Aktivität ohne Simulator oder automatische Auswertung.
Freiwillige Eigenschaftskarten
Bekannte Auswahl: großer Löffel, gefaltetes Tuch, großer glatter Becher. Erst beschreiben, dann raten. Erwachsene dabei; keine Augenbinde, kein Kopf im Beutel.
Teilnehmerprotokoll
Bekannte Auswahl: großer Löffel, gefaltetes Tuch, großer glatter Becher. Erst beschreiben, dann raten. Erwachsene dabei; keine Augenbinde, kein Kopf im Beutel.
| Runde | Zwei Eigenschaften | Vermutung | Aufgedeckter Gegenstand |
|---|---|---|---|
| ________ | ________ | ________ | ________ |
| ________ | ________ | ________ | ________ |
| ________ | ________ | ________ | ________ |
Anleitung und Lösung für Erwachsene · getrennt aufbewahren
Prüft vor dem Verteilen einen Ausdruck. Wechselt Rollen, erlaubt Zuschauen oder Auslassen und passt an die Gruppe an. Die Ziele benennen beobachtbare Handlungen, keine gemessenen Lernwirkungen. Nur benötigte Blätter verwenden.
Vorbereiten
Zeigt alle drei Gegenstände. Entfernt scharfe Kanten, Kleinteile, Lebensmittel, reizende Düfte und Zerbrechliches. Eine erwachsene Person legt nur einen Gegenstand in den weit offenen Beutel und hält ihn unter Schulterhöhe. Keine Augenbinde und niemals den Kopf in den Beutel stecken.
Spielen
Ein freiwilliges Kind ertastet mit einer Hand oder unter einem Tuch auf dem Tisch. Vor dem Namen nennt es zwei Eigenschaften: hart/weich, gebogen/flach, glatt/strukturiert. Andere wählen aus den drei vorher gezeigten Dingen; danach wird aufgedeckt. Zuschauen oder Zuhören ist eine gleichwertige Wahl.
Beispiel und Ende
Ein Löffel kann einen festen Griff und eine gebogene Vertiefung haben; ein Tuch ist etwa weich und faltbar. Prüft eure echten Gegenstände: Das sind keine vorgeschriebenen eindeutigen Lösungen. Nach drei Aufdeckungen wechseln oder enden die Rollen; besprecht einen hilfreichen Hinweis, ohne Zeitpunkte zu vergeben.
Anpassen
Bei 30 Kindern: sechs Fünfergruppen, aber nur so viele Fühlstationen, wie Erwachsene sicher begleiten können. Bilder, Gesten und Pausen sind möglich; Berührungsablehnung respektieren und Dinge passend reinigen. Ein sauberer Kissenbezug und bekannte Dinge reichen. Drucken liefert weder die Gegenstände noch die Bereitschaft, sie anzufassen.
Mögliche Hinweise am echten Ding prüfen: Löffel—fest, gebogen und vertieft; Tuch—weich und faltbar; Becher—hart mit hohler Öffnung. Andere zutreffende Merkmale akzeptieren, keine einzige Pflichtformulierung. Nach jeder Vermutung aufdecken.
Einen verdeckten Gegenstand beschreiben, bevor sein Name genannt wird
Eigenschaft und Vermutung trennen
Eine brauchbare Beobachtung ist auch möglich, wenn der Gegenstand nicht erraten wird. Eine freiwillig teilnehmende Person untersucht einen von drei bekannten Gegenständen, nennt zwei Eigenschaften und lässt erst danach einen Namen vorschlagen. Weich und biegsam beschreibt etwas anderes als ich glaube, es ist das Tuch. Halten Sie beides getrennt fest. Ein allgemeiner Hinweis kann auf mehrere Dinge passen und trotzdem Anlass geben, über Hinweise zu sprechen. Es ist kein Test sensorischer Fähigkeiten.
Die bekannten Gegenstände zeigen
Zeigen Sie zunächst einen großen glatten Becher, einen großen Löffel und ein gefaltetes Tuch. Ein Erwachsener prüft sie und schließt Spitzen, Kleinteile, Zerbrechliches, Lebensmittel und starke Gerüche aus. Ein Beutel mit weiter Öffnung bleibt in Erwachsenenhand; alternativ liegt ein Tuch auf dem Tisch. Es gibt keine Augenbinde und keinen Kopf im Beutel. Zuhören, auf ein Bild zeigen, beobachten oder nicht anfassen sind gültige Formen der Teilnahme.
Prüfbare Eigenschaften wählen
Bereiten Sie hart oder weich, flach oder gebogen, glatt oder strukturiert vor und prüfen Sie dann die wirklichen Gegenstände. Ein Löffel kann eine glatte Mulde und einen verzierten Griff haben; ein gefaltetes Tuch kann an seinen Lagen verschiedene Oberflächen besitzen. Die Lösung darf deshalb nicht eine einzige Textur erzwingen. Fragen Sie nach der berührten Stelle und vergleichen Sie nach dem Aufdecken. Kälte beweist kein Material, und nicht jeder Löffel besteht aus Metall.
Ohne Namen vormachen
Für den Löffel können ein fester Griff und ein gebogener, vertiefter Teil als Modell dienen; für das Tuch Biegsamkeit und Weichheit. Prüfen Sie die Hinweise am eigenen Material, denn sie garantieren keine eindeutige Identifikation. Soll zuerst beschrieben werden, lassen Sie den Namen im Modell weg, ohne einen versehentlich genannten Namen zu bestrafen. Gesten oder Eigenschaftsbilder können ebenfalls eine Wahrnehmung ausdrücken. Kehren Sie zur tatsächlichen Beobachtung zurück.
Hinweise mit den Möglichkeiten verbinden
Nach zwei Eigenschaften wird zwischen den drei vorher gezeigten Gegenständen gewählt. Passt hart sowohl zum Becher als auch zum Löffel, ergänzen Sie einen genaueren Hinweis, ohne den ersten für wertlos zu erklären. Decken Sie auf und vergleichen Sie mit sichtbaren Teilen. Niemand muss erneut anfassen, um ein unangenehmes Gefühl zu beweisen. Verbunden werden eine Beobachtung und ein bekanntes Ding; gleiche Empfindungen bei allen sind keine Voraussetzung.
Beobachtungen ohne Personenurteil notieren
Ein Protokoll kann tatsächlichen Gegenstand, genannte Eigenschaften und gegebenenfalls hilfreichen Hinweis trennen. Vermeiden Sie Urteile wie schlau, zu empfindlich oder schlecht im Raten. Es gibt keine Geschwindigkeitspunkte; nach drei Aufdeckungen endet die Runde oder die Rollen wechseln. Vorhandene Karten unterstützen den bekannten Satz. Ein Austausch verlangt neue Prüfung von Bildern und Wörtern. Ein Ausdruck stellt weder die Gegenstände bereit noch die Bereitschaft, sie anzufassen.
Freiwillige Alternativen anbieten
Bieten Sie ausdrücklich an, ein sichtbares Ding zu beschreiben oder nur zuzuhören. Tauschen Sie die Auswahl nicht heimlich aus. Eine geänderte Anordnung zu entdecken oder sich an Dinge auf einem Tablett zu erinnern sind andere Aufgaben als eine Tastbeschreibung. Halten Sie während der drei Aufdeckungen Gegenstände, Sprachmodelle und optionale Bilder konsistent. Niemand muss einen privaten Grund nennen, um auszusetzen.